Gelenkschmerzen frühzeitig behandeln
„Schmerzen lindern, Beweglichkeit erhalten“
(Be-)handeln statt abwarten: Gegen Gelenkbeschwerden sollten Sie möglichst schnell etwas unternehmen, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Eine wirksame Therapie lindert die Schmerzen, schützt die Gelenke und erhält die Beweglichkeit.
Scheu vor Schmerzmitteln
Trotz der starken Beschwerden werden Rheumaleiden oft nicht optimal behandelt. Obwohl die Lebensqualität deutlich eingeschränkt wird, zögert eine Mehrheit der Patienten den Arztbesuch lange hinaus. Wer doch in die Praxis geht, bekommt oftmals zunächst nur Schmerztabletten verordnet. Die Herner Arthrose-Studie1 ergab jedoch, dass viele Menschen keine chemischen Schmerzmittel einnehmen möchten – sie fürchten offenbar die möglichen Nebenwirkungen der synthetischen Wirkstoffe.
Sanfte Therapie-Optionen
Eine rasche Linderung der Gelenkbeschwerden ist jedoch äußerst wichtig –denn solange es weh tut, bleibt die Beweglichkeit eingeschränkt. Verringerte Mobilität und Fehlhaltungen fördern jedoch das Fortschreiten der Erkrankung. Zum Glück gibt es verträgliche Natur-Arzneien - zum Beispiel Präparate mit Vitamin E oder Weidenrinde.
Medikamente allein genügen nicht
Bewegung ist ein zentrales Element der Therapie bei Gelenkschmerzen. Auch eine gesunde Ernährung trägt zur Linderung der Beschwerden bei. Weitere hilfreiche Maßnahmen sind vor allem Physiotherapie (Krankengymnastik, Massagen, Kälte- und Wärmeanwendungen), Gymnastik, Bäder, Ergotherapie, Wickel, Elektrotherapie, Entspannungsmethoden und Akupunktur.
1 Die Herner Arthrose-Studie wurde 2005 am Marienhospital in Herne unter der Leitung von Prof. Ludger Pientka und Dr. Ulrich Thiem durchgeführt. Kooperationspartner ist die Initiative „Stark gegen den Schmerz“
