Werden Sie Ihr eigener Arthrose-Manager

Gelenkbeschwerden werden oftmals nicht richtig ernst genommen und manchmal ungenügend therapiert. Starke Schmerzen können die Folge sein und somit die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Umso wichtiger ist es, sich von Arthrose, Rheuma & Co. nicht unterkriegen zu lassen. Ein Zehn-Punkte-Programm kann helfen, mit der Erkrankung besser zu leben.

Gehen Sie in die Offensive

Lassen Sie sich nicht einreden, Sie hätten es mit einer Alterskrankheit zu tun. Niemand muss sich wegen Gelenkbeschwerden schämen oder rechtfertigen.

Übernehmen Sie Verantwortung

Machen Sie sich zum Experten Ihrer Krankheit, und vertrauen Sie auch Ihrer Intuition - schließlich wissen Sie selbst am besten, wie es Ihnen gerade geht. Beteiligen Sie sich aktiv an Ihrer Therapie, und fordern Sie selbstbewusst Ihre Rechte ein, aber hören Sie auch auf den Rat Ihres Arztes und Apothekers.

Werden Sie körperlich aktiv

Es geht nicht um Höchstleistungen, sondern um Regelmäßigkeit. Schonender Sport wird Ihnen von den Gelenken gedankt. Denken Sie auch an spezielle Gelenk-Gymnastik (z.B. Optovit Ballooning-Programm)

Setzen Sie sich Ziele

Identifizieren Sie Ihre Probleme und Sorgen, und überlegen Sie, wie Sie diese nacheinander aus der Welt schaffen können. Stecken Sie die Hürden aber nicht zu hoch, das frustriert nur.

Honorieren Sie Fortschritte

Belohnen Sie sich für die kleinen Erfolge. Nur wenn Sie das Positive sehen, können Sie auch mit Rückschlägen umgehen.

Lassen Sie sich anregen

Wer neugierig bleibt und sich auf Neues einlässt, wird von seinen chronischen Leiden abgelenkt. Das verschafft notwendige Ruhepausen.

Rechnen Sie mit Rückschlägen

Gelenkerkrankungen sind nicht heilbar und verlaufen häufig in Schüben. Wer das akzeptiert, lässt sich nicht entmutigen.

Pflegen Sie Kontakte

Auch wenn es manchmal schwer fällt, der Kontakt zu anderen Menschen ist mindestens so wichtig wie gesunde Ernährung und Bewegung. Pflegen Sie Ihre Freundschaften und lassen Sie sich auch auf Gleichgesinnte ein - beispielsweise in Selbsthilfegruppen.

Tun Sie, was Ihnen Spaß macht

Was auch immer Ihnen Freude macht - lassen Sie sich verstärkt darauf ein! Setzen Sie sich und Ihre Bedürfnisse auch einmal an erste Stelle, Beruf und Familie haben nicht immer Priorität.