Wie ein Vitamin-E-Mangel entstehen kann
Gesundes Essen genügt oft nicht
Verwenden Sie regelmäßig Weizenkeimöl? Essen Sie täglich Nüsse? Mit der in Deutschland üblichen Ernährung ist eine optimale Vitamin-E-Versorgung äußerst schwierig. Denn der wertvolle Vitalstoff ist vor allem in Lebensmitteln enthalten, die bei uns eher selten verzehrt werden – wie zum Beispiel Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Haselnüsse, Maiskeim- und Olivenöl. Kein Wunder, dass nach den Ergebnissen der neuesten Nationalen Verzehrsstudie fast die Hälfte der Bundesbürger nicht ausreichend mit Vitamin E versorgt ist – jeder vierte nimmt sogar deutlich weniger als die empfohlene Menge zu sich1. Auch ein reichlicher Verzehr von Gemüse und Obst bedeutet keine Garantie: Selbst diese gesunden Lebensmittel enthalten vergleichsweise wenig Vitamin E.
Viele Menschen haben erhöhten Bedarf
Neben einer ernährungsbedingten Unterversorgung gibt es weitere Risikofaktoren, die einen Vitamin-E-Mangel begünstigen. So besteht bei vielen Menschen ein erhöhter Bedarf an dem wichtigen Antioxidans – dazu zählen vor allem Raucher, Sportler, Best Ager über 65 Jahre, schwangere und stillende Frauen sowie Personen, die durch Schadstoffe wie Autoabgase, Feinstaub, Smog besonders belastet sind oder unter starkem seelischem Stress leiden2.
Deutlich mehr Vitamin E als gesunde Menschen brauchen außerdem alle Patienten, die an einer der folgenden Erkrankungen leiden:
- Rheuma
- Arteriosklerose
- Diabetes
- Weitere: Hepatitis, Mukoviszidose, Bauchspeichelentzündungen2
1 Nationale Verzehrsstudie II: Ergebnisbericht, Teil 2. 2008; Max Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel
2 „Vitamin E – als Antioxidanz in der Nahrung wichtig“. DAZ 2006; 44: 68-73
